Empfohlene Zuglänge berechnen.
Miss deine Armspannweite (von Fingerspitze zu Fingerspitze) mit ausgestreckten Armen in einer „T“-Form bzw. deine gesamte Spannweite und gib diesen Wert in Zoll ein. Stelle dich natürlich mit dem Rücken zur Wand und lass jemanden den Abstand zwischen deinen Mittelfingerspitzen ablesen – strecke dich nicht zu weit und mache keinen Buckel, da eine übertriebene Haltung das Ergebnis verfälscht.
Dieser Schätzer verwendet die weithin gelehrte Spannweite-zu-Auszug-Regel: Die Auszugslänge entspricht deinem Maß geteilt durch 2,5. Eine Armspannweite von 70 Zoll ergibt somit eine Auszugslänge von 28 Zoll. Das Tool schlägt außerdem eine Start-Pfeillänge von Auszugslänge plus 1,75 Zoll vor, also in diesem Beispiel rund 29,75 Zoll, sodass du beim Vollauszug einen sicheren Abstand hinter der Auflage behältst.
Eine korrekte Auszugslänge ist entscheidend für konstante Ankerpunkte und Rückenspannung; schon ein halber Zoll Fehler verändert deinen Anker, die Peep-Ausrichtung und die gemessene Geschwindigkeit des Bogens. Behandle die Schätzung als Ausgangspunkt und besuche ein professionelles Fachgeschäft, um die endgültige Einstellung auf einem Draw-Board fein abzustimmen, bevor du Schäfte kürzt.
Eine falsche Zuglänge führt zu schlechter Form, inkonsistenten Ankerpunkten und Schulterproblemen. Sie beeinflusst auch die Effizienz des Bogens und die Pfeilgeschwindigkeit.
Grundsätzlich nicht, aber die Messmethode unterscheidet sich leicht. Compoundbögen haben eine 'Wand' (Stopp), während die Recurve-Zuglänge durch Ihren Ankerpunkt bestimmt wird.
Stehen Sie mit dem Rücken an der Wand, strecken Sie die Arme weit aus und lassen Sie jemanden von der Spitze eines Mittelfingers zur anderen messen. Überrecken Sie nicht und ziehen Sie die Schultern nicht hoch.