Biegungsamplitude und Steifigkeitsbewertung berechnen.
Das Bogenschützen-Paradox ist das schlangenartige Biegen, das ein Pfeil beim Verlassen des Bogens durchmacht: Der Schaft biegt sich beim Abschuss um den Riser und schwingt im Flug weiter. Geben Sie Ihr Spitzenzuggewicht in Pfund, die Pfeillänge in Zoll und die statische Spine-Abweichung des Schafts in Zoll ein (ein 500-Spine-Schaft biegt sich unter Standardlast um 0,500 Zoll).
Die geschätzte Biegungsamplitude in Millimetern ergibt sich aus: Zuggewicht × Länge² × Abweichung ÷ 5000. Die Amplitude steigt linear mit Zuggewicht und Abweichung, aber mit dem Quadrat der Pfeillänge — der Wechsel von einem 28-Zoll- auf einen 30-Zoll-Schaft erhöht die Biegung bei sonst gleichen Werten um etwa 15%.
Das Spine-Urteil verwendet ein Fenster, das mit dem Zuggewicht skaliert: Abweichungen zwischen 0,3 × (Zuggewicht ÷ 100) und 0,6 × (Zuggewicht ÷ 100) Zoll gelten als ideal. Für einen 50-lb-Bogen liegt dieses Fenster bei 0,150–0,300 Zoll; ein steiferer Schaft darunter wird als zu steif markiert, einer darüber als zu weich.
Beim Abschuss drückt die Sehne den Pfeil, bevor er den Riser freigibt, sodass der Schaft sich um den Bogen biegt und im Flug weiter schwingt — und dennoch genau trifft. Dieser Rechner schätzt die Amplitude dieser Biegung in Millimetern aus Zuggewicht, Pfeillänge und Spine-Abweichung.
Mehr als jede andere Eingabe: Die Biegungsamplitude wächst in diesem Modell mit dem Quadrat der Länge. Ein Wechsel von einem 28-Zoll- auf einen 30-Zoll-Schaft erhöht die Biegung um etwa 15%, obwohl die Länge selbst nur um ca. 7% zunahm.
Das Fenster skaliert mit dem Zuggewicht: von 0,3 bis 0,6 × (Zuggewicht ÷ 100) Zoll Abweichung. Für einen 40-lb-Bogen bedeutet das 0,120–0,240 Zoll; steifere Schäfte darunter werden als 'zu steif', weichere darüber als 'zu weich' markiert.